Kunst und Kultur bedingungslos:
In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, Kunst und Kulturprojekte mit öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Die Landesregierung von NRW plante für das Jahr 2025 erneut mit einem geringeren Kulturetat. Dieser Kürzung zu Folge ist zum zweiten Mal das Festival „die Herbstzeitlose“ massiv beschnitten worden. Trotz einer mündlichen Zusage zum Antrag für 2025, wurden die Gelder dann doch zu 100% gestrichen. Das ist keine Kürzung, sondern eine Totalstreichung oder sogar Zensur! Das verwundert uns besonders, gerade weil das Programm 2025 Hauptthema die Erinnerungskultur zum II.I Reich betont und sich inhaltlich für demokratische Werte einsetzt – unabdingbar in der heutigen Zeit! Mit diesen Erfahrungswerten können wir eigentlich nicht mehr mit Unterstützung seitens NRW rechnen. Daher möchten wir einen anderen Weg einschlagen, um das Kulturangebot im Bunker Güdderath zu finanzieren.
Rüstung:
Jeder kennt die geopolitische Lage. Ukraine-Krieg, Israel-Palästina-Konflikt. Und jeder kennt die Etaterhöhung der Bundeswehr auf 5%, damit Deutschland im Ernstfall gegen Russland „wehrhaft“ wird – zum Schutz der Bevölkerung. Zum Schutz der Bevölkerung im Ernstfall reichen aber nicht nur Waffen, Soldaten und Infrastruktur. Immer wieder treten Diskussionen auf, was denn mit den Schutzbunkern aus dem III. Reich ist. Sind diese reaktivierbar, wie viele Personen könnten dort „Schutz“ finden und für wen wären diese Bunker dann im Ernstfall?
Bunker Güdderath:
Der Bunker Güdderath wurde von Bernhard Petz 2012 von der Stadt Mönchengladbach als Privatperson erworben. Der Umbau wurde ebenso ausschließlich mit privaten Mitteln bestritten. Daher ist dieser Bunker zu 100% in Privatbesitz. Somit haben mit heutigem Stand Stadt, Land und Bund keine Einflussnahme, was die Nutzung des Bunkers Güdderath betrifft.
Nutzungskonzept Bunker Güdderath:
Das maximale Nutzungskonzept für öffentliche Veranstaltungen jeder Art beläuft sich auf 80 Sitzplätze (aktuelle Bestuhlung). Somit kann der Bunker Güdderath, ohne eine Nutzungsänderung zu beantragen, 80 Plätze für den Ernstfall zur Verfügung stellen.
Ein Platz im Bunker Güdderath:
Daher bietet der Bunker Güdderath ab sofort 80 Plätze an, die von jeder Privatperson für ein Jahr für den Ernstfall angemietet werden können. Der Mietzeitraum beträgt immer ein Kalenderjahr von 1. Januar bis zum 31. Dezember, unabhängig davon, wann der Mietvertrag abgeschlossen wird.
Kosten:
Die Höhe der Kosten für die Jahresmiete beträgt nach aktuellem Sicherheitsrisiko mindestens 2400,-EUR, bei Besserverdienern eben 5% des Jahreseinkommens.
Leistungen Kunst und Kultur bedingungslos:
Mit geleisteter Jahresmiete bekommen Sie im „Ernstfall“ einen Platz im Bunker Güdderath. Der Ernstfall besteht, sobald kriegerische Handlungen in NRW stattfinden oder zu befürchten sind. Bei Hitzetagen ab 34°C haben Sie Anspruch auf Aufenthalt im Bunker Güdderath, da es im Gebäude nicht wärmer als 21°/22° werden wird.
Kostenloser Eintritt in alle Veranstaltungen des Bunker Güdderath – das sind z. Z. Führungen, Biertastings und Konzerte der Herbstzeitlose. Vierteljähriges Treffen aller Mieter.
Umbaumaßnahmen Bunker Güdderath:
Wenn ausreichend Nachfrage für Plätze im Bunker besteht, soll eine Heizung eingebaut werden. Ebenso Maßnahmen zur autarken Stromerzeugung, Wasserversorgung und Betten. Der Bunker Güdderath kann aber nur bedingt weiter umgebaut werden. Die fehlende 2-3m dicke Decke beispielsweise kann nicht nachgerüstet werden.
Kulturfinanzierung:
Aus den Mieteinnahmen wird das gesamte Kulturprogramm finanziert – Kunst und Kultur bedingungslos!
Werden Sie Teil dieser einzigartigen Kulturfinanzierung!
Bei weiteren Fragen vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch: 02166 912485
Artikel der Rheinischen Post link
